Edelmetall-Recycling /
Ankauf von Alt-Edelmetallen und sonstigen edelmetallhaltigen Materialien
Bruno Welz GmbH – Gold und Silberscheideanstalt und Edelmetallhandel in Schwäbisch Gmünd
Edelmetall-Rückgewinnung ist Vertrauenssache. Sie können uns als Ihren fairen und kompetenten Partner, Ihre edelmetallhaltigen Rückstände und Materialien unbedenklich anvertrauen – bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt.
Sowohl als Gewerbetreibender als auch als privater Verkäufer können Sie uns Ihre Edelmetalle, wie z. B. beschädigte Goldbarren, Altschmuck, Feilungen und Gekrätz bei uns anliefern oder vorbeibringen.
Für Ihre edelmetallhaltigen Materialien wird branchenüblich der Begriff „Scheidegut“ verwendet, da die enthaltenen Feinmetalle getrennt voneinander geschieden werden.
Einsenden / Anliefern von edelmetallhaltigen Materialien (Scheidegut) und Gekrätz
- Auf Anfrage stellen wir Ihnen Behälter zum Sammeln Ihres Scheidegutes (auch Trommeln für Gekrätz) kostenlos zur Verfügung.
- Die Anlieferung und Abholung von Gekrätz Trommeln fallen für Sie keine weiteren Kosten an. Der Versand wird von uns mit einem Logistik Unternehmen durchgeführt.
Sie können uns Ihr Scheidegut sicher verpackt und ausreichend frankiert als Paket zusenden. Alternativ hierzu können wir eine versicherte Abholung Ihrer edelmetallhaltigen Materialen bei einem Logistik-/Werttransport-Unternehmen beauftragen.
Die Sendung ist dann in Höhe der von Ihnen angegebenen Summe versichert. Bitte legen Sie Ihrem Paket unseren ausgefüllten Scheidegut-Anlieferungsschein für Ihre Scheidegut-Anlieferung bei.
Bei höheren Warenwerten beauftragen wir für Sie die Abholung Ihres Scheideguts mit einem Wertlogistik Unternehmen.
Die versicherte Abholung bei Ihnen ist für Sie kostenfrei.
In der Regel erfolgt die Abholung bei Ihnen dann 1 – 2 Werktage nach unserer Beauftragung des Wertlogistik Unternehmens.
Bitte verwenden Sie unseren Scheidegut-Anlieferungsschein für Ihre Scheidegut-Anlieferung an uns. Nach Eingang Ihrer Scheidegut-Anlieferung erhalten Sie von uns eine Eingangsbestätigung über die Menge und die Art Ihrer edelmetallhaltigen Materialien.
Alternativ können Sie Ihre edelmetallhaltigen Materialien auch gerne nach einer Terminvereinbarung bei uns vorbeibringen.
Sprechen Sie uns an!
Analyse zur Ermittlung des Edelmetallgehalts
Edelmetallhaltige Materialien können in der Form und vom Inhalt unterschiedlich sein. Hiernach wird die geeignete Art der Aufarbeitung und Analyse ermittelt.
Direkt schmelzbare edelmetallhaltige Materialien werden von uns z. B. in hochmodernen Induktionsöfen geschmolzen, um einen homogenen Barren zu erhalten.
Anschließend wird dieser Barren von uns exakt analysiert und eine genaue und gewissenhafte Analyse braucht etwas Zeit. Denn nur die exakte Analyse jedes Einzelpostens mit dem geeigneten, anerkannten Verfahren ist die Grundlage einer korrekten, präzisen und transparenten Abrechnung.
Abrechnung der Edelmetallgehalte aus Ihrem Scheidegut
- Die Aufarbeitungskosten für Ihr Scheidegut werden von uns extra und eindeutig ausgewiesen.
- Das Ergebnis Ihrer Analyse (Anteile von Au/Ag/Pt/Pd) wird getrennt von den Scheidekosten ausgewiesen und nicht mit den Aufarbeitungskosten verrechnet.
Für detaillierte Informationen klicken Sie die Links an. Bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich, persönlich zur Verfügung.
Verwendungsmöglichkeiten
- Auf Wunsch können Sie bereits direkt nach Eingang Ihres Scheideguts über eine faire Vorabvergütung per Überweisung verfügen.
- Lieferung Ihrer zurückgewonnenen Edelmetalle z.B. als offiziell zugelassene Barren, Bänder oder Granalien.
- Gutschrift auf Ihr persönliches Metallkonto als Gewerbetreibender, über das Sie den Edelmetall-Giroverkehr auch mit Ihren Geschäftspartnern bequem und sicher abwickeln können.
- Verrechnung und Lieferung aus unserem Lieferprogramm von Halbzeugen und Legierungen.
- Nach dem Ergebnis Ihrer Analyse kaufen wir auf Wunsch Ihre zurückgewonnenen Edelmetalle zum offiziellen Tageskurs per Überweisung an.
Verwendungsmöglichkeiten
für private Kunden von Ihrem effizient zurückgewonnenen Edelmetall
- Auf Wunsch können Sie bereits direkt nach Eingang Ihres Scheideguts über eine faire Vorabvergütung per Überweisung verfügen.
- Nach dem Ergebnis Ihrer Analyse kaufen wir auf Wunsch Ihre zurückgewonnenen Edelmetalle zum offiziellen Tageskurs per Überweisung an.
- Lieferung Ihrer zurückgewonnenen Edelmetalle z.B. als offiziell zugelassene Barren, Bänder oder Granalien
Analytik zur Bestimmung des Goldgehalts
In unserem umfangreichen und modernen Probierlabor wird u. a. die Dokimasie (Feuerprobe) zur Bestimmung der Goldgehalte verwendet. Die Dokimasie ist das älteste und bekannteste Verfahren zur Bestimmung des Feingehaltes von Goldlegierungen und als einzige Methode DIN zugelassen.
Hier finden Sie weitere Informationen über die von uns angewandten „Feuerprobe“ (Dokimasie), um ein exaktes, transparentes und genaues Analyseergebnis für Ihr Scheidegut zu erzielen.
Als zerstörungsfreie und schnelle Analysemethode verwenden wir außerdem die Röntgenfluoreszenz (RFA) mittels stationärer und mobiler Geräte. Es kommen auch noch als alternative Anwendungsverfahren die Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) und das induktiv gekoppelte Plasma (ICP), sowie die Titration zum Einsatz.
Dokimasie (Feuerprobe)
Zuerst werden ca. 250 mg der zu analysierenden Bohrspäne eingewogen, Silber zugesetzt und alles in Bleifolie verpackt. Die Probe sollte ca. 2,5–3-mal soviel Silber wie Gold enthalten, damit die Legierungsmetalle sich später gut voneinander trennen lassen.
Die Probe wird anschließend mit weiterem Blei und dem Flussmittel Borax im Muffelofen geschmolzen. Dabei werden störende Bestandteile – wie z. B. Nickel oder Kobalt – verschlackt. Verschiedene Metalle färben die Schlacke dabei unterschiedlich. Die enthaltenen Edelmetalle werden im Blei gebunden.
Das edelmetallhaltige Blei wird von der Schlacke befreit und noch einmal bei ca. 1.100 °C im Muffelofen auf einer Magnesit-Kupelle aufgeschmolzen. Dabei wird das Blei oxidiert und die Oxide verdampfen oder werden von der zunächst weißen Kupelle aufgesaugt. Wir haben jetzt die unedlen Inhalte „abgetrieben“ und übrig bleibt ein Korn, das nur noch aus Edelmetallen besteht.
Das gewonnene Edelmetallkorn wird nun durch Klopfen, Walzen und Zwischenglühen in eine Zungenform gebracht. Dies dient der Oberflächenvergrößerung, damit später die Säure optimale Lösungsbedingungen hat.
Zuerst werden ca. 250 mg der zu analysierenden Bohrspäne eingewogen, Silber zugesetzt und alles in Bleifolie verpackt. Die Probe sollte ca. 2,5–3-mal soviel Silber wie Gold enthalten, damit die Legierungsmetalle sich später gut voneinander trennen lassen.
Die Probe wird anschließend mit weiterem Blei und dem Flussmittel Borax im Muffelofen geschmolzen. Dabei werden störende Bestandteile – wie z. B. Nickel oder Kobalt – verschlackt. Verschiedene Metalle färben die Schlacke dabei unterschiedlich. Die enthaltenen Edelmetalle werden im Blei gebunden.
Das edelmetallhaltige Blei wird von der Schlacke befreit und noch einmal bei ca. 1.100 °C im Muffelofen auf einer Magnesit-Kupelle aufgeschmolzen. Dabei wird das Blei oxidiert und die Oxide verdampfen oder werden von der zunächst weißen Kupelle aufgesaugt. Wir haben jetzt die unedlen Inhalte „abgetrieben“ und übrig bleibt ein Korn, das nur noch aus Edelmetallen besteht.
Das gewonnene Edelmetallkorn wird nun durch Klopfen, Walzen und Zwischenglühen in eine Zungenform gebracht. Dies dient der Oberflächenvergrößerung, damit später die Säure optimale Lösungsbedingungen hat.
Die Edelmetall-Zunge wird zu einem kleinen Röllchen geformt und in Kjeldahl-Kolben mehrfach mit verdünnter Salpetersäure gekocht. Dabei wird das enthaltene Gold von den anderen Edelmetallen „geschieden“, also getrennt. Silber, Platin und Palladium gehen in Lösung und das unlösliche Gold bleibt übrig. Die gelösten Platingruppenmetalle können dann mit weiteren Analysemethoden bestimmt werden.
Durch das Lösen sind im Metall-Kristallgitter viele „Löcher“ entstanden – das Goldröllchen ist daher mechanisch sehr empfindlich und erscheint rostbraun. Glühen bei ca. 800° C führt zur Rekristallisation der Goldatome. Sie füllen die Löcher im Gitter auf und das Gold erstrahlt in seiner gewohnten Farbe und Beschaffenheit.
Das Goldröllchen kann nun mit der Analysenwaage ausgewogen werden. Der Goldgehalt der Probe ergibt sich aus dem Quotienten der Gold-Auswaage mit der Gesamt-Proben-Einwaage. Beispiel: Einwaage 250 mg, Goldauswaage 125 mg. Goldgehalt der Einwaage (Probe) somit 125 mg / 250 mg = 0,5 also 50 % oder 500 Promille.
Die Edelmetall-Zunge wird zu einem kleinen Röllchen geformt und in Kjeldahl-Kolben mehrfach mit verdünnter Salpetersäure gekocht. Dabei wird das enthaltene Gold von den anderen Edelmetallen „geschieden“, also getrennt. Silber, Platin und Palladium gehen in Lösung und das unlösliche Gold bleibt übrig. Die gelösten Platingruppenmetalle können dann mit weiteren Analysemethoden bestimmt werden.
Durch das Lösen sind im Metall-Kristallgitter viele „Löcher“ entstanden – das Goldröllchen ist daher mechanisch sehr empfindlich und erscheint rostbraun. Glühen bei ca. 800° C führt zur Rekristallisation der Goldatome. Sie füllen die Löcher im Gitter auf und das Gold erstrahlt in seiner gewohnten Farbe und Beschaffenheit.
Das Goldröllchen kann nun mit der Analysenwaage ausgewogen werden. Der Goldgehalt der Probe ergibt sich aus dem Quotienten der Gold-Auswaage mit der Gesamt-Proben-Einwaage. Beispiel: Einwaage 250 mg, Goldauswaage 125 mg. Goldgehalt der Einwaage (Probe) somit 125 mg / 250 mg = 0,5 also 50 % oder 500 Promille.
Allgemeine Informationen zum Thema Scheidegut
Je nach Art des Scheideguts unterscheidet man hauptsächlich:
Dies sind direkt schmelzbare und edelmetallhaltige Materialien, welche kaum durch Nichtmetalle verunreinigt sind. Hierzu gehören Altschmuck, Münzen, Gussabfälle, Kronen etc., wie auch Feilungen und Photosilber. Hierunter fällt auch der Spezialfall der „reinen Legierungsabfällen“. Diese nicht verunreinigten Abfälle einer einzigen Legierung (wie z. B. Guss) können von uns vergünstigt geschieden werden.
Unter Gekrätz versteht man edelmetallhaltiges Material, welches mit vielen Nichtmetallen verunreinigt ist. Hierzu gehören beispielsweise Bodenabfälle (Boden-Kehricht), Schliff-, Polier-, Filter-, Tiegelrückstände und Einbettmassen. Das Analyseverfahren bzw. die Ermittlung des Edelmetallgehalts bedarf hierbei weiterer Aufarbeitungsschritte. Deshalb ist eine exakte Analyse Ihrer Gekrätzanlieferung etwas zeitaufwändiger.