585/- Pt-Pd

Eine universell einsetzbare Platin-Palladiumlegierung, die Platinschmuck erschwinglicher macht.

Technisches (Stand 25.11.06):
Zusammensetzung in Promill:
Pt: 585, Pd: 415

Dichte:
16,2 g/cm3, Zugfestigkeit Rm (Mpa): 200

Vickershärte / weich:
75 HV 5/30, Streckgrenze Rp0.2 (Mpa): 70

/ 60% verformt:
135 HV 5/30

Schmelzbereich:
1630-16750C, Bruchdehnung A(%): >20

Lieferform:
Guss, Blech/Draht auf Anfrage

Verarbeitung:
Verformung:
Die duktile Legierung sollte möglichst erst nach 70-90% Verformung zwischengeglüht
werden. Beim Ziehen sollte ein geeignetes Schmiermittel (z.B. Bienenwachs) verwendet werden.

Weichglühen:
Bei ca. 800-1000°C (Helle Rotglut, Schweißbrille!), anschließend in sauberem
Wasser (kein Spiritus!) abschrecken!
Kohle- und Gipsfreie saubere Keramikunterlage verwenden. Material muß
frei von Verunreinigungen (bes. Fremdmetalle, C, S, Si, Borate) sein. Evtl.
vorher mit 10%iger HNO3 abbeizen.

Lote:
Pt sollte bevorzugt geschweißt werden!
Kein Acetylen verwenden sondern das Hydrozongerät mit blauer Flamme.
Beim Löten möglichst engen Spalt (0,1mm) wählen und eine kohlenstoffreie
Keramikplatte benutzen.
---/Hart, Arbeitstemperatur 1220°C, Cd- und Ni-frei.
---/Weich, Arbeitstemperatur 980°C, Cd- und Ni-frei. Weißgoldlote
sind ebenfalls verwendbar.

Flußmittel:
Keine Flußmittel verwenden!

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